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News



Alarmierende Entwicklung am Bau: Zunahme tödlicher Arbeitsunfälle in den "Corona-Monaten"

Die BG Bau stellt innerhalb der "Corona-Monate" März und April einen starken Anstieg von tödlichen Unfällen auf deutschen Baustellen fest. Dabei sind von den insgesamt 15 verunglückten Arbeitern auch 6 durch Absturzunfälle ums Leben gekommen. „Seit Wochen dominieren das Coronavirus und die entsprechenden Regelungen die Arbeitswelt. Verständlich, dass damit viel Aufmerksamkeit und Energie auf den Baustellen, die ja nach wie vor weiter arbeiten, gebunden wird“, so Bernhard Arenz, Präventionsleiter der BG BAU. „Doch das darf keinesfalls dazu führen, dass der Arbeitsschutz generell aus dem Blick gerät – denn die Beschäftigten bezahlen dies unter Umständen mit ihrem Leben.“

Vor dem Hintergrund dieser tragischen Entwicklung appelliert die BG Bau eindringlich an Unternehmen, auch in diesen besonderen Zeiten den Arbeitsschutz nicht zu vernachlässigen. Halten Sie die Termine für die Unterweisung Ihrer Beschäftigten auch weiterhin ein. Unsere Trainings finden bereits seit Ende April mit einem behördlich bestätigtem Hygienekonzept wieder statt und wir können nach den ersten Wochen ein überaus positives Fazit ziehen: Mit einigen Anpassungen im Ablauf klappt das Training auch unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln deutlich besser und unkomplizierter, als zunächst gedacht.

Gern stehen wir Ihnen und Ihren Mitarbeitern zur Verfügung. Kurstermine finden Sie hier auf der Homepage oder Sie rufen uns einfach unter 0331-8874 900 an.

externer Linkwww.bgbau.de/mitteilung/toedliche-arbeitsunfaelle/

| 09.06.2020 |


Ablaufdaten und Kursvoraussetzungen: Infos zu Sonderregelungen bis 30. August 2020

Nachdem wir seit 27.4. erste Schulungen mit einem behördlich genehmigten Maßnahmen- und Hygienekozept wieder anbieten dürfen, kommen viele Rückfragen zum Thema Nachweis der Kursvoraussetzungen. So wird es aktuell von uns bzw. auch dem FISAT in Wiederholungsunterweisungen gehandhabt:

  • Ausbildungsnachweis betriebliche Erste Hilfe:
    Nachdem die großen Hilfsorganisationen sämtliche Erste-Hilfe-Kurse abgesagt haben ist diese Zulassungsvoraussetzung bis 30. August 2020 außer Kraft gesetzt.
  • Nachweis der körperlichen Eignung:
    Da es möglich ist, dass Praxen und Arbeitsmedizinische Dienste auch weiterhin das Patientenaufkommen reduzieren möchten und die Untersuchungen nicht in ausreichendem Maß angeboten werden können, werden wir bis 30. August 2020 als Alternative zu der Tauglichkeitsbescheinigung eine medizinische Selbstauskunft für Teilnehmer an Prüfungen und Wiederholungsunterweisungen akzeptieren. Diese wird zu Beginn der Schulung unterschrieben.
  • Nachholen muss sein: Verantwortung des Unternehmers bzgl. Untersuchung und Ersthelferkurs:
    Die Tatsache, dass der FISAT die Zulassungsvoraussetzungen "betrieblicher Ersthelfer" und "arbeitsmedizinische Tauglichkeitsbescheinigung" bis 30. August 2020 außer Kraft setzt, entbindet Sie als Unternehmen nicht von der Verpflichtung, diesen Anforderungen nachzukommen. Es ist essentiell notwendig, diese beiden Dokumente für alle beschäftigten Höhenarbeiter vorzuhalten, sobald dies wieder möglich ist. Wir gehen davon aus, dass Aufsichtspersonen der Länder und der DGUV sowie Sicherheitsverantwortliche Ihrer Kunden Verständnis haben, wenn Sie die vorübergehende Dokumentationslücke proaktiv und vor Arbeitsaufnahme entsprechend begründen.
  • Fristen für die Teilnahme an FISAT SZP Wiederholungsunterweisungen:
    Die Fristen für die Teilnahme an Wiederholungsunterweisungen werden für alle Anwender/-innen, deren Qualifikationen bis zum 30.06.2020 ablaufen, pauschal um zwei Monate verlängert. Fälle, in denen die Frist unmittelbar vor Inkrafttreten der Maßnahmen endete, können auf Antrag im Einzelfall geprüft werden.
  • Bereits Abgelaufene und ablaufende FISAT Zertifikate:
    Der FISAT schreibt dazu, dass durch das fehlende Angebot während der letzten Wochen sowie das zu erwartende Minderangebot in den nächsten ein bis zwei Monaten, Arbeitgeber möglicherweise auf Mitarbeiter/-innen zurückgreifen müssen, deren Ausweise abgelaufen sind. Aus diesem Grund erachtet der FISAT sämtliche Qualifikationen, welche nach dem 1. Januar 2020 abgelaufen sind, als weiterhin und bis 30. Juni 2020 gültig. Sollten Sie als Unternehmen zu dem Entschluss kommen, dass bestimmte Arbeiten unbedingt erledigt werden müssen und Sie dabei auf Mitarbeiter/-innen angewiesen sind, deren FISAT-Qualifikationen nach dem 01.01.2020 abgelaufenen sind, empfiehlt der FISAT dies im Rahmen Ihrer Gefährdungsbeurteilung zu dokumentieren. Versehen Sie den Vermerk mit dem Einsatzdatum und lassen Sie diesen von den betreffenden Personen gegenzeichnen.


| 29.04.2020 |


Behutsamer Neustart: ab sofort wieder Schulungen unter besonderen Maßnahmen möglich

Wenngleich allgemein weiterhin noch viele Einschränkungen gelten, muss auch in Zeiten der Pandemie das sichere Arbeiten irgendwie möglich sein. Mit einem durch die zuständigen Behörden bestätigten Maßnahmen- und Hygienekonzept bieten wir ab sofort wieder Schulungen an. Selbstverständlich ist dies aktuell nur mit einigen organisatorischen und praktischen Anpassungen im Ausbildungsbetrieb zur Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln möglich.

Wir organisieren den Neustart nach Dringlichkeit beim Kunden und beginnen mit dem Schulungsbereich PSA gegen Absturz sowie FISAT Wiederholungsunterweisungen. Interessenten für Erstausbildungen SKT (Baumklettern) sowie SZP (Industrieklettern) müssen sich noch ein wenig gedulden.

Buchungen sind ab sofort wieder möglich, von Verschiebungen in den zurückliegenden Wochen betroffene Kunden werden von uns direkt per E-Mail über Ausweichtermine informiert. In den kommenden Wochen rechnen wir mit einer verstärkten Nachfrage. Wir versuchen darauf so gut es uns irgendwie möglich ist auch mit weiteren kurzfristigen Zusatzangeboten zu reagieren.


| 27.04.2020 |


Neue FISAT WU-Regelung 2020: Keine "Überziehungsfrist" nach Ablauf des Zertifikates

Das FISAT-Zertifikat eines Industriekletterers ist 1 Jahr gültig. Um die Gültigkeit zu verlängern, muss jeder nach den Richtlinen des Fach- und Interessenverbandes für seilunterstützte Arbeitstechniken e.V. (FISAT) ausgebildete Anwender einmal jährlich an einer 1-tägigen Wiederholungsunterweisung (WU) für seine Qualifikationsstufe teilnehmen. Bisher war es bis zu 6 Monate nach dem Ablauf des FISAT-Zertifikates noch möglich, an einer WU teilzunehmen. Diese Regelung, welche eigentlich nur als kulante"Gnadenfrist" für Ausnahmefälle gedacht war, wurde in der Praxis jedoch zunehmend zum Standard. Dies führte dazu, dass Industriekletterer mit längst abgelaufenem Ausweis weitergearbeitet haben oder Level-3er ohne gültiges Zertifikat Aufsicht auf Baustellen führten.

Da dies in vielerlei Hinsicht sehr problematisch ist, wird diese "Überziehungsfrist" nun bis Mitte des Jahres schrittweise gestrichen. Das bedeutet für die Zukunft, dass die Prüfung der jeweiligen Qualifikationsstufe vollständig wiederholt werden muss, wenn das Ablaufdatum des Zertifikates verstrichen ist. Im Gegenzug wird jedoch die Zeit, innerhalb derer man vor Ablaufdatum an einer FISAT-WU teilnehmen kann, von 3 auf 6 Monate angehoben. Es bleibt also genügend Zeit, um sich um einen WU-Platz zu kümmern.


| 06.01.2020 |


Weihnachtsgrüße und Schließzeiteninfo: Wir wünschen frohe Festtage!

Liebe Kunden, Geschäftspartner und Freunde!

Vereine, deren Zweck es ist, sich um andere zu kümmern, gibt es zum Glück viele in Deutschland. Einer davon hat etwa 1.000 Seenotretter an 55 Stationen, die immer dann zum Einsatz rausfahren müssen, wenn alle anderen wieder reinkommen. Auf dem letzten FISAT-Technikseminar haben wir einen spannenden Einblick in die Arbeit der Seenotretter bekommen, die im Ernstfall auch für unsere Offshore-Kollegen da draußen da sind. Welchen Stellenwert die Technik grundsätzlich für die persönliche Sicherheit hat, wissen wir nur allzu gut. Für eine sichere Heimkehr auch bei widrigsten Bedingungen müssen die Seenotretter jedoch auf die beste verfügbare Ausstattung zurückgreifen können. Mit einer Spende über 500,- EUR an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger haben wir in diesem Jahr einen kleinen Beitrag dazu geleistet.

Zwischen Weihnachten und Neujahr gönnen auch wir uns eine kleine Verschnaufpause. Schon ab dem 2. Januar 2020 sind wir jedoch in alter neuer Frische für Sie da. Wir wünschen frohe Festtage und einen wunderbaren Jahresausklang. Kommen Sie gut ins neue Jahr, wir sehen uns!

Viele Grüße
das Team des Berufskletterzentrums

externer Linkwww.seenotretter.de

| 19.12.2019 |


Neue Ausgabe: DGUV Regel 112-198 für die Benutzung von PSA gegen Absturz

Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz schützen vor tödlichen Risiken, wenn alle technischen und organisatorischen Schutzmöglichkeiten ausgeschöpft wurden. Der Auswahl passender PSA gegen Absturz und der korrekten Benutzung der Ausrüstungen kommen somit eine außerordentlich hohe Bedeutung zu. Zur Unterstützung der Unternehmerinnen und Unternehmer sowie aller anderen für den Arbeitsschutz verantwortlichen Akteure hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) im September 2019 eine überarbeitetete Auflage der DGUV Regel 112-198 für die Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz herausgegeben. Die aktuelle Ausgabe steht ab sofort kostenfrei zum PDF-Download bereit, die Printversion ist voraussichtlich ab Mitte November bestellbar.

externer LinkDownload DGUV Regel 112-198

| 18.10.2019 |


Seminar der BG Bau: Aufsichtsführende Person im Bauwesen nach DGUV Information 212-001

Mit der neuen TRBS 2121 Teil 3 vom Januar 2019 wurden die Anforderungen an einen beauftragten Aufsichtführenden auf SZP- Baustellen angepasst. So muss man nicht nur den erfolgreichen Abschluss eines Lehrgangs für Aufsichtführende zur Ausführung von seilunterstützten Zugangs- und Positionierungsverfahren (z.B. FISAT Level 3) durch eine unabhängige Prüfung nachweisen, sondern auch über umfassende Kenntnisse zur sicherheitstechnischen Organisation von Bau- und Montagestellen verfügen. Dafür bietet die BG Bau nun auch entsprechende Seminare "Aufsichtsführende Person im Bauwesen nach DGUV Information 212-001" an.

Dieses Kursangebot der BG ist gerade erst angelaufen und wird weiter ausgebaut. Auch andere BGen wollen entsprechende Angebote schaffen. Inhaltlich geht es um Gefährdungen auf der Baustelle, Arbeitsschutz, Vorbereitung und Führung einer Baustelle, Verantwortung und Haftung der Baubeteiligten und vieles andere mehr. Auch häufig gemachte Fehler wurden ausführlich besprochen. Wenn Aufsichtspersonen der Berufsgenossenschaften Schulungen leiten, dann wird es nicht weiter überraschen, dass diese einen ganz eigenen, vor allem der Unfallverhütung verpflichteten Blickwinkel auf diese Thematik haben. Absolut nachvollziehbar, wenn 50% aller Unfälle auf Baustellen Absturzunfälle sind. Dies hat aber gut in diese Veranstaltung gepasst und zu einem gelungenen und sehr praxisnahen Erfahrungsaustausch im Seminar geführt. Auch wenn es beiden Seiten vielleicht nicht immer bewusst ist, beim Thema Arbeitsschutz ziehen sie eigentlich doch am gleichen Strang: Niemand will einen Absturzunfall erleben!


| 04.04.2019 |


Save the Date: "Freies SZP-Training" für Industriekletterer am 17. April

Am Mittwoch den 17. April 2019 bieten wir interessierten SZP-Anwendern aller Level erneut die Möglichkeit zum "freien Training" in unserem Ausbildungszentrum. Vor Wind und Wetter geschützt kann unter fachkundiger Anleitung in lockerer Atmosphäre hier all das geübt werden, was draußen im Arbeitsalltag erfahrungsgemäß immer viel zu kurz kommt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Rettungsübungen. Wer noch Ausrüstung braucht, kann seinen Bestand an diesem Tag in Ruhe vervollständigen. Die Teilnahme ist mit eigener Ausrüstung kostenfrei, wir bitten lediglich um Voranmeldung!

externer LinkFreies SZP-Training

| 21.03.2019 |


Aufruf zur Überprüfung: Sicherungsschrauben am RopeGuide 2010 und RopeGuide TwinLine von ART

Die ART Enterprise GmbH hat eine Sicherheitswarnung für die in der Baumpflege beliebten Produkte RopeGuide 2010 und RopeGuide TwinLine herausgegeben. Es wurden kurz aufeinanderfolgend zwei Vorfälle gemeldet, wonach der Deckel eines RopeGuide 2010 abgefallen ist. Dies ist nur möglich, wenn die Sicherungsschrauben nicht ordnungsgemäß festgeschraubt sind. Durch den fehlenden Deckel können die lastaufnehmenden Achsen herausfallen. Für den Benutzer besteht in diesem Fall höchste Absturzgefahr.

Bitte stellen Sie die Benutzung nicht geprüfter Artikel sofort ein und beachten Sie die weiten Infos auf Sachkunde24.de.

externer LinkAusführliche Informationen auf Sachkunde24.de

| 17.01.2019 |


Terminplan erweitert: Zusätzliche Kurstermine für 2019

Unser Terminplan hat noch ein weiteres Update bekommen und einer langfristigen Terminplanung bis Ende 2019 steht nun nichts mehr im Wege.

Zusätzlich zum laufenden Kursprogramm können die Schulungen auch als Firmenkurs zu separat vereinbarten Terminen ausgerichtet werden. Diese finden dann entweder in unserem Potsdamer Schulungszentrum oder auch als Inhouse-Kurs an Ihrem Firmensitz statt. Ab einer gewissen Teilnehmerzahl ist dies nicht nur günstiger, wir können die Kolleginnen und Kollegen dabei auch noch besser auf die konkreten Aufgaben und Gefährdungen am Arbeitsplatz in Ihrem Unternehmen vorbereiten. Sie haben Fragen zu unseren Firmenkusren? Wir beraten Sie gern!


| 08.12.2018 |


Aufruf zur Überprüfung / Produkt-Rückruf: Karabiner EDELRID HMS Bulletproof Triple / Triple FG

EDELRID ruft die Besitzer von HMS Bulletproof Triple und HMS Bulletproof Triple FG dazu auf, die Schnappernieten ihrer Karabiner zu überprüfen. Betroffen sind die Karabiner mit den Chargennummer 01/2018 und 02/2018.

Hintergrund: Es wurde ein Karabiner mit einem Fehler am Schnapperniet entdeckt. Der Bolzen wurde nicht vernietet und könnte bei der Benutzung herausfallen. In einer Untersuchung des Vorfalls wurde festgestellt, dass sich möglicherweise weitere Karabiner dieses Typs mit einem vergleichbaren Fehler im Markt befinden könnten.

externer LinkAusführliche Informationen auf Sachkunde24.de

| 21.07.2018 |


Kundeninformation: Stellungnahme des Berufskletterzentrums zur neuen EU PSA-Verordnung

Die neue Verordnung (EU) 2016/425 für persönliche Schutzausrüstung: auch Händler in der Pflicht

Zum 21.04.2018 löst die Verordnung (EU) 2016/425 für persönliche Schutzausrüstung (PSA) die Richtlinie 89/686/EWG ab. Ab diesem Zeitpunkt ist die Einhaltung der EU-Verordnung verpflichtend für alle betroffenen Wirtschaftsakteure. Zusätzlich zu den Herstellern und deren bevollmächtigten Vertretern werden von nun an auch Einführer und Händler in die Pflicht genommen: Auch sie müssen sich aktiv an der Harmonisierung der Gesundheitsschutz- und Sicherheitsanforderungen für persönliche Schutzausrüstungen beteiligen. So müssen Händler zukünftig vor dem Verkauf eines Artikels sicherstellen, dass dieser eine CE-Zertifizierung sowie eine Bedienungsanleitung enthält, die für jeden Endnutzer lesbar und verständlich ist. Darüber hinaus sind Händler verpflichtet, auf berechtigte Nachfrage von Marktüberwachungsbehörden, eine Rückverfolgbarkeit jeder PSA für jeweils 10 Jahre ab Bezug und Verkauf zu gewährleisten.

Ohne geht’s nicht: eindeutige Seriennummern bei PSA gegen Absturz

Das Berufskletterzentrum rät seinen Kunden mit Blick auf eine artikelbezogene Gebrauchs- und Prüfhistorie schon immer dazu, nur PSA gegen Absturz anzuschaffen, die über eine vom Hersteller einmalig vergebene Seriennummer verfügt. Mehrfach vergebene Typen- und Chargennummern, wie auch erfahrungsgemäß nur schwer dauerhaft anzubringende eigene Markierungen, lassen in der Regel keine verlässliche Identifizierung zu. Nur eine Seriennummer gewährleistet eine eindeutige Nachvollziehbarkeit über die gesamte Lieferkette und Produktlebensdauer hinweg. Nur so ist eine zweifelsfreie Identifizierung prüfpflichtiger Arbeitsmittel, deren Inventarisierung in einem Arbeitsmittelmanagementsystem und ihre eindeutige Zuordnung zu einzelnen Anwendern möglich.

Sicherheitswarnungen bei Produktfehlern: Was passiert im Fall der Fälle?

Immer wieder kommt es vor, dass Hersteller trotz strenger Qualitätskontrollen im Herstellungsprozess nachträglich eine Sicherheitswarnung für bereits im Handel befindliche Produkte aussprechen müssen. Entweder erfolgt ein Rückruf oder Anwender werden aufgefordert, ihre Artikel vor weiterer Benutzung selbst auf einen bestimmten Fehler hin zu überprüfen. Aber wie wird verhindert, dass fehlerhafte Produkte weiterverwendet werden? Wie erfahren Betreiber und Anwender überhaupt von dem Sicherheitsrisiko? “Mundpropaganda” ist hier keine Option.

Wir sind uns unserer Verantwortung innerhalb der Lieferkette bewusst und haben bereits 2015 begonnen, den Verkaufsprozess schrittweise durch den Einsatz unserer Verwaltungssoftware Sachkunde24.de zu dokumentieren. Dadurch sind wir in der Lage, Kunden, die einen von einer Sicherheitswarnung betroffenen Artikel bei uns bezogen haben, in kürzester Zeit zu ermitteln und über die Sicherheitslücke zu informieren.

Die Umstellung hat für unsere Kunden einen weiteren Vorteil: Sie können ihre Bestellung ohne nennenswerten eigenen Aufwand vollständig digital inventarisiert übernehmen. Dadurch gehört das Vergessen von Prüfterminen der Vergangenheit an. Mit dieser Vorgehensweise erfüllen wir nicht nur unsere Verpflichtungen aus der neuen EU-Verordnung, sondern betreiben auch noch einen, wie wir meinen, zeitgemäßen Kundenservice.

Weitere Infos:


| 21.04.2018 |


Baumkletterkurse in traumhafter Umgebung: Neuer SKT-Ausbildungsstandort bei Rheinsberg

Was gibt es Schöneres nach einem kräftezehrenden Kurstag, als die Seele noch etwas in traumhaft schöner Natur baumeln lassen zu können? Am Nordrand Brandenburgs, in einer Landschaft, die schon Theodor Fontane und Kurt Tucholsky verzaubert hat, können Sie jetzt mit uns Ihren Baumkletterkurs absolvieren. Wir freuen uns sehr darüber, Ihnen zusätzlich zum bewährten Standort in Brandenburg an der Havel nun auch regelmäßig Termine in Zechlinerhütte bei Rheinsberg anbieten zu können.

Der erste SKT-A Kurs startet am 4. Juni 2018, weitere Kurstermine folgen im Laufe des Jahres. Das Ruppiner Seenland ist eine touristisch hervorragend erschlossene Gegend, sodass es reichlich Unterkünfte in allen Preisklassen vor Ort gibt. In unmittelbarer Nähe zum Standort liegen gleich zwei Campingplätze, wo man z.B. auch Bungalows mieten könnte.

externer LinkBaumkletterkurse: mehr Infos

| 16.04.2018 |


Neue FISAT Prüfungsordnung: Zusammenfassung der Änderungen bei den Prüfungsinhalten

Seit Anfang des Jahres gilt eine neue Prüfungsordnung des Fachverbandes FISAT, welche uns Änderungen vor allem bei den praktischen Prüfungsinhalten bringt. Etwa ab Mitte März werden die neuen Techniken dann auch bei den Wiederholungsunterweisungen im Fokus stehen und nachgeschult.

Hier die Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen:

  • erweiterte Fragenkataloge für die Theorieprüfungen SZP Level 1 bis 3
  • Änderungen am Punkteschlüssel (offene Fragen müssen mind. 50% der Maximalpunktzahl erreichen)

Praxis Level 1

Knoten:

  • Klemheist (bisher Level 2)
  • HMS (bisher Level 2)

Techniken:

  • Einstieg in die Seilstrecke über eine Kante
  • Seilwechsel ohne Pendelsturzgefahr und (jetzt neu) mit Pendelsturzgefahr
  • Behelfsaufstieg und Selbstrettung durch Behelfsabstieg
  • die Rettungszeit wurde auf 15 Minuten reduziert (in anderen Levels bleibt es bei 20 Minuten)

Praxis Level 2

Knoten:

  • Die Knoten Klemheist und HMS stehen jetzt schon im Level 1 auf der Agenda. Im Level 2 wird jetzt neben den Level-2-Knoten mehr Wert auf die Level 1 Knoten gelegt, sodass diese auch abgefragt werden.

Techniken:

  • die Rettung aus horizontalen Strukturen und Horizontalseilbahnen kann auch aus einem nicht-längenverstellbaren Verbindungsmittel gefordert werden (vorher nur längenverstellbares VM)


| 18.01.2018 |


Kursstandort Potsdam: Neues Trainingszentrum bezogen

Das Praxistraining der Schulungen für PSA-Anwender und Industriekletterer am Standort Potsdam findet ab sofort in einem neuen Trainingsobjekt statt. In einer großen Halle haben wir erneut sehr gute Trainingsbedingungen, bei jetzt aber auch ganzjährig angenehmen Temperaturen. Auch der neue Standort ist nicht weit von unserem Firmensitz entfernt, bitte beachten Sie die Informationen zum Treffpunkt in Ihrer Kursmappe.


| 07.11.2017 |


Sicherheitswarnung: Aufruf zur Überprüfung für bestimmte Produkte von Teufelberger

Gleich 2 Sicherheitswarnungen zu Produkten der Firma Teufelberger haben uns heute erreicht:

Aufruf zur Überprüfung: Fehlende Sicherheitsnaht am Gurt Teufelberger treeMOTION / treeMOTION S.light

Nach einem Zwischenfall in der Praxis wurde bei einem treeMOTION Klettergurt des Herstellers Teufelberger das Fehlen einer Sicherheitsnaht an einer Beinschlaufe festgestellt. Teufelberger fordert deshalb alle Anwender dazu auf, die Gurte der Modelle treeMOTION und treeMOTION S.light unverzüglich einer Inspektion zu unterziehen, um die Vollständigkeit der Nähte zu kontrollieren. Die Inspektion ist auch an Ersatzteil-Beinschlaufen durchzuführen.

Aufruf zur Überprüfung: [slaice]® Endverbindung an Seilen von Teufelberger

Durch eine Abweichung im Produktionsprozess sind Seile mit nicht korrekt gefertigter [slaice]® Endverbindung ausgeliefert worden. Diese Seile erreichen zwar dennoch eine Bruchlast von 15 kN, aber das Seil hält nicht die von der EN 1891 A geforderte Haltezeit von 3 Minuten bei 1500kg. Alle Teufelberger-Seile mit einer [slaice]® Endverbindung sind einer entsprechenden Inspektion zu unterziehen.

Für ausführliche Informationen zu diesen Sicherheitswarnungen folgen Sie bitte dem Link in den Newsbereich von Sachkunde24.de

externer LinkAusführliche Sicherheitswarnungen auf Sachkunde24.de

| 03.07.2017 |


Achtung Baumkletterer: Verbot der SRT-Geräte Rope Wrench, Rope Runner, Unicender und Hitch Hiker

Anfang Februar 2017 hat das Gewerbeaufsichtsamt München dem Fachhändler Freeworker den Verkauf der SRT-Geräte Rope Wrench, Rope Runner, Unicender und Hitch Hiker (SRT = "Single Rope Technic" bzw. Einseiltechnik oder Einzelstrang-Technik) untersagt. Geschäftsführer Johannes Bilharz erklärt auf der Freeworker-Homepage , dass in dem Schreiben deutlich darauf hingewiesen wurde, dass "der Verkauf und die Nutzung bestimmter SRT-Produkte laut europäischer und nationaler Gesetzgebung nicht erlaubt sind."

Konkret betroffen sind folgende Produkte:

  • Rope Wrench (I.S.C.)
  • Rope Runner 1 (Singing Tree)
  • Rope Runner 2 (Rock Exotica)
  • Unicender (Rock Exotica)
  • Hitch Hiker (Rope Tec)

Das Einschreiten der Behörde auf Drängen der Berufsgenossenschaft ist nun der Höhepunkt in dem Streit um die Frage, ob die SRT-Geräte, welche weltweit mit wachsender Beliebtheit zum Einsatz kommen, auch in Deutschland verwendet werden dürfen. Zudem gibt es z.B. bei der Rope Wrench auch den Standpunkt, dass ja nicht das Gerät selbst, sondern der Klemmknoten das eigentliche Sicherungsmittel sei und eine Zertifizierung des Gerätes als PSA deshalb verzichtbar wäre. Spätestens jetzt ist aber auch im Bezug auf die SRT-Geräte klargestellt, dass alle benutzen Geräte regelkonform - hier also als PSA zertifiziert - sein müssen.

Wir möchten herausstellen, dass nicht das SRT-Verfahren als solches verboten wurde. Und es geht hier auch nicht um eine unterstellte Unsicherheit der oben genannten SRT-Geräte. Grund für das Verbot ist lediglich die Tatsache, dass diese Geräte bis heute schlichtweg nicht zertifiziert sind. Insofern interpretieren wir das Handeln der Behörden nicht als Todesstoß für die "Single Rope Technic", sondern als deutlichen Schuss vor den aus BG-Sicht offensichtlich zu trägen Bug der verantwortlichen Hersteller, die es bis heute versäumt haben, eine ordnungsgemäße Zertifizierung dieser Geräte anzugehen.


| 06.02.2017 |


Logbuch wird Pflicht: Persönliches Nachweisbuch Seilunterstützter Höhenzugang ab Juli obligatorisch

Ab 1. Juli 2017 wird die Vorlage des persönlichen "Nachweisbuchs Seilunterstützter Höhenzugang" für jeden Prüfungs- und WU-Teilnehmer verpflichtend (mit Ausnahme Prüfung Level 1 und Wiederholungsunterweisung Level 3). Ob der betreffende Anwender Stunden dokumentiert hat oder nicht, spielt in diesem Zusammenhang eine untergeordnete Rolle, Logbücher ohne Stunden werden akzeptiert. Jedoch ist jeder Teilnehmer dazu verpflichtet, ein Nachweisbuch mit seinen persönlichen Daten und Passbild (Seite 8) sowie den Aufklebern Zertifizierung (Seite 94/95) und Wiederholungsunterweisung (Seite 96/97), falls bereits vorhanden, mit sich zu führen. Das Logbuch wird behandelt wie das Erste Hilfe Zertifikat und die arbeitsmedizinische Tauglichkeitsbescheinigung. Ist das Logbuch nicht vorhanden, darf der FISAT-Zertifizierer den Teilnehmer nicht zur Prüfung zulassen!


| 13.01.2017 |


Leitfaden für Industriekletterer: Fachverband FISAT veröffentlicht Handbuch für SZP

Ob Funktürme, Windenergieanlagen, Kirchturmdächer, Silos oder andere schwer zugängliche Bereiche - es gibt viele Einsatzbereiche für Höhenarbeiter. Aber wie kommt ein Höhenarbeiter da hin? Wie schlägt er seine Seile an und wie bewegt er sich in ihnen? Was muss ein Höhenarbeiter beachten, damit er weder sich noch andere gefährdet? Und welche Pflichten hat eigentlich ein Unternehmer dabei?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt das neue "Handbuch Seilzugangs- und Positionierungstechniken", welches im Rahmen des FISAT-Technikseminars Ende Oktober in Feuchtwangen vorgestellt wurde. In professioneller Aufmachung werden auf 114 Seiten die Basistechniken unseres Zugangsverfahrens mit überaus anschaulichen Grafiken und verständlichen Texten beschrieben. Das Handbuch enthält z.B. Empfehlungen für vertikale und horizontale Techniken, behandelt Schrägseilbahnen, Vorstieg und Rettungstechniken und geht auch auf die Themen Kräfte, Flaschenzüge und Knoten ein.

Das Handbuch ist zum Preis von 30,- EUR bei uns erhältlich.


| 03.11.2016 |


Neue Kurstermine: Großes Terminplan-Update für 2017

Wir haben weiter an unserer Jahresplanung gefeilt und konnten die neuen Termine für die meisten unserer Kursangebote auf der Homepage veröffentlichen. Ob nun z.B. die Erweiterung des eigenen Aktionsradius durch eine Weiterbildung zum Industriekletterer geplant ist oder eine Unterweisung in der richtigen Anwendung von PSA gegen Absturz ansteht - der Plan bis Ende 2017 ist online und wir gehen nicht davon aus, dass noch gravierende Änderungen notwendig werden.

Sehr gut nachgefragt und natürlich wieder regelmäßig auf dem Plan ist die 2-tägige Ausbildung zum Sachkundigen für PSA gegen Absturz gem. DGUV-Grundsatz 312-906. Die regelmäßige Prüfung dieser lebensrettenden Systeme durch eine dazu befähigte Person darf nicht vernachlässigt werden und immer mehr Anwender und Firmen gehen dazu über, diese Prüfung mit Unterstützung durch unser webbasiertes Management- und Prüfsystem Sachkunde24.de selbst durchzuführen.

FISAT-WUs sind bis einschließlich April online, weitere Termine folgen. Leider noch nicht reif für die Veröffentlichung ist der Kursplan für unsere Baumkletterkurse in Brandenburg an der Havel. Wir gehen aber davon aus, dass auch diese Termine zeitnah nachgeschoben werden können.


| 01.10.2016 |


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Industrieklettern . Höhenarbeit . Baumklettern . Arbeitssicherheit . PSA Sachkunde
zertifizierte Sicherheit mit einer Ausbildung im Berufskletterzentrum

Das GEFABA GmbH Berufskletterzentrum Potsdam steht für eine professionelle Ausbildung in seilunterstützten Arbeitsverfahren. Diese Berufskletterschule hat die offizielle Zulassung als Bildungsträger nach AZAV und ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001. Somit ist im Berufskletterzentrum auch eine staatlich geförderte Ausbildung möglich. Kurse in Seilklettertechnik SKT für Baumkletterer und Seilzugangs- und Positionierungstechnik für Industriekletterer sind dabei ebenso im Angebot, wie Lehrgänge zur sicheren Anwendung von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz die Ausbildung zum Sachkundigen für PSA gegen Absturz nach BGG 906. Über die Angebote der Kletterschule hinaus werden auch diverse Dienstleistungen, wie z.B. Sachkundeprüfungen von PSA, im Fachbereich Höhenarbeit und Absturzsicherung ausgeführt.

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